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Was ist ABV und warum lohn es sich es zu sammeln?


Es lohnt sich, die getrockneten Kräuter nach der Verdampfung, also sog. ABV, zu sammeln. Im Folgenden erklären wir, warum es keinen Sinn hat, diese Kräuter einfach wegzuwerfen und was ihr aus diesen Resten machen könnt. Viele Leute unterschätzen das Potenzial von ABV, was ein großer Fehler ist – eine kluge Anwendung vom ABV ermöglicht, praktischerweise 100% der im medizinischen Marihuana enthaltenen Cannabinoide zu verbrauchen.

Die Bezeichnung ABV ist die Abkürzung von dem englischen Already Been Vaped, was wortwörtlich “wurde schon verdampft” bedeutet. Die getrockneten Kräuter nach der Verdampfung sind dunkelbraun und haben einen charakteristischen Geruch, der sich von dem Geruch des frischen Marihuanas unterscheidet. Versierte Anwender der Vaporisatoren sammeln ABV am häufigsten dazu, um es später verwenden. Was kann man aber wieder anwenden, wenn das Material schon verdampft wurde? Wenn also man noch etwas anwenden kann, bedeutet das, dass sie Verdampfung weniger effizient als traditionelles Rauchen ist, denn nach dem Rauchen bleibt kein wertvolles Material übrig? Ganz umgekehrt – die Verdampfung ist viel effizienter als Rauchen, bei ihr bekommen wir viel mehr Cannabinoide als beim Rauchen. Gleichzeitig beinhalten die Kräuter nach der Verdampfung weiterhin relativ viele Cannabinoide. Wie ist das möglich? Beim Rauchen bekommen wir nur eine kleine Menge (ca. 20%) der in den getrockneten Kräutern enthaltenen Cannabinoide, der Rest wird wegen der zu hohen Temperatur vernichtet, also wird eigentlich verschwendet. Bei der Verdampfung erhalten wir dagegen viel mehr Cannabinoide, die in Pflanzen enthalten sind – dies sind schätzungsweise 50 bis  80%. Der Rest, also 20-50% der Cannabinoide, die zu Beginn in getrockneten Kräutern enthalten waren, befinden sich in ABV. Da es bei Vaporisierung zu keiner Verbrennung kommt, ist ABV nichts anderes als trockenes, braunes Marihuana, das dann weiter verarbeitet werden kann. Wichtig ist auch, dass die Kräuter bei Verdampfung dem Prozess der Decarboxylierung unterliegen, was es möglich macht, das in den Kräutern enthaltene THC, mit dem Verdauungssystem zu assimilieren – wenn wir Kekse aus dem frischen Material machen, dann müssen wir die Decarboxylierung durchführen, bevor wir alle Zutaten mischen, indem wir das Material im Ofen erhitzen. Im Falle von ABV ist das nicht nötig – nach der Verdampfung haben wir das Produkt, dass eigentlich ohne weiteres gegessen werden kann. Leider ist es nicht besonders schmackhaft – deswegen essen die Anwender des medizinischen Marihuanas ABV einfach nicht, sondern verwenden es auf eine andere Art und Weise.


Bevor wir mit dem ABV anfangen, dürfen wir nicht vergessen, dass seine Kraft nicht immer gleich ist – sie hängt von der Kraft des Ausgangsmaterials und von der Temperatur, in der es verdampft wurde ab, also inwieweit es verbraucht wurde. Normalerweise bedeutet die hellere Farbe eine größere Kraft vom ABV, doch kann auch dunkles Material weiterhin viel THC enthalten. Die Wirkungsdauer lässt sich sehr schwer schätzen – manche Menschen spüren die Wirkung nach einer Stunde und der milde Rausch dauert mehrere Stunden, andere Menschen sehen die Effekte nach 3 Stunden und diese werden über 24 Stunden lang fortdauern. Alles hängt von der Kraft vom ABV und der Toleranz der konkreten Person sowie der Einnahmeweise ab. Welche Methoden des Konsums vom ABV sind am populärsten?


ABV-Kapseln


Dies ist eine einfache und wirksame Methode – wir kaufen Gelkapseln, die man selbst befüllen kann. Wir befüllen sie mit dem zum Staub gemahlenen ABV und schlucken sie. Manche Anwender empfehlen, einige Tropfen des Pflanzenöls oder des Olivenöls in die Kapsel zuzugeben – Fett verbindet sich mit THC.  Man weiß aber nie genau, wie viele Kapseln man schlucken soll und wann die ersten Effekte kommen. Deswegen ist bei dieser Methode die Wirkung schwer vorherzusehen, sie ist auch nicht besonders effektiv, obwohl man nach einigen Kapseln mit starken Erfahrungen rechnen soll. Diese Methode ist also dann gut, wenn wir viel ABV besitzen, offen für unvorhersehbare Effekte sind und uns nicht zu viel Mühe geben wollen.


Belegtes Brot mit ABV und der Erdnussbutter


Eine andere einfache Methode, um ABV einzunehmen, beruht darauf, dass das Brot mit dicker Schicht der Erdnussbutter mit dem ABV bestreut wird. Das Fett im Butter verbindet sich mit THC aus ABV, deswegen wird Cannabinoid effektiv assimiliert. Auch hier weiß man nicht, welche Menge vom ABV am besten ist. Der Nachteil dieser Methode besteht darin, dass der Geschmack vom ABV nicht so besonders gut ist; auch wenn wir es zusammen mit dem Erdnussbutter essen, bleibt es doch unverarbeitet. Diese Methode ist aber effektiver als ABV-Kapseln.

Extraktion vom THC aus den getrockneten Kräutern nach der Verdampfung


Es gibt auch andere fortgeschrittenen, aber trotzdem weiterhin einfachen Methoden, um THC aus dem ABV zu gewinnen, ohne die verdampften Kräuter zu essen. Eine von ihnen beruht auf der Herstellung der Butter auf Basis vom ABV, worüber wir im anderen Artikel bereits geschrieben haben (den Artikel findet ihr
hier). Eine andere Idee ist es, ABV mit dem Kokosöl zu kochen – ins feuerfestes Gerät legen wir ABV, geben das Öl zu und halten mehrere Stunden lang (je länger desto besser) in der gleichbleibenden Temperatur 50°C. Dazu eignet sich sehr gut ein Schongarer oder Backofen. Dann seihen wir ABV mittels des Kaffeefilters ab und bekommen das besonders kräftige Produkt, das man zum Backen der Kekse gut nutzen, zum Kakao zugeben oder ohne andere Zutaten einfach essen kann. Bei jeder Methode der Extraktion erreichen wir die besten Effekte, wenn sie lange dauern wird und die feste Temperatur gehalten wird. Die Methoden, die die Extraktion nutzen, geben normalerweise die besten Effekte – sowohl, wenn es sich um die Kraft, als auch um den Geschmack handelt.


Vorsicht bei Dosierung!


Wie schon erwähnt, ist es nicht klar, wie man ABV dosieren soll, hier muss man einfach probieren. Bei einem Anwender wird 1 Gramm ABV kräftig wirken, beim anderen werden 5 g schwach wirken. Wenn wir also mehre Kekse gebacken haben, essen wir zuerst einen und warten wir ein paar Stunden geduldig, bis er zu wirken anfängt. Erst dann essen wir nächste Kekse, wenn die erste Dosis zu klein war. Es sei denn, wir haben viel Zeit (z.B. freies Wochenende) und haben keine Angst, dass die Effekte so lang dauern werden. Sowieso lässt dich THC nicht überdosieren, wir können einfach lange high sein, aber sonst passiert uns nichts schlimmes.


Na und, wann backt ihr eure Kekse? Oder vielleicht habt ihr ein anderes Rezept für ABV und wollt es mit uns teilen? Schreibt im Kommentar!

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